ValentinstagHerz & Kommerz

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Love, love, love – das ist die Botschaft am 14. Februar. Aber das Ganze ist auch ein Geschäft.
Love, love, love – das ist die Botschaft am 14. Februar. Aber das Ganze ist auch ein Geschäft. Boris Roessler/Boris Roessler/dpa

Blumen, Schokolade, Gesichtscreme: Der Valentinstag war gefühlt noch nie so omnipräsent wie in diesem Jahr – und nachweislich noch nie so kostspielig. Die Romantik muss darunter nicht leiden.

Von Kathrin Hollmer

Es mag an der schwächelnden Wirtschaft liegen, dass der Valentinstag in diesem Jahr noch ein wenig penetranter als sonst beworben wird. Unternehmen überbieten sich mit Valentinsaktionen. Fünf, zehn oder 20 Prozent Rabatt gibt es nicht nur für Schmuck und Duftkerzen, sondern auch für Gesichtscremes, Bart-Trimmer und Jeans. Die Preise wurden vorher selbstverständlich entsprechend erhöht. Auch die entlegensten Wirtshäuser servieren Valentinsmenüs in drei Gängen, schließlich darbt die Gastronomie traditionell im Januar und Februar. Leer bleiben oft auch Kirchen, also organisieren viele Gemeinden Valentinsgottesdienste für Paare, leitet sich der Name doch vom Heiligen Valentin ab, und im Autokino lockt die Mitternachtsvorstellung von „50 Shades of Grey“.

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