USA: Supreme Court:Der Sündenfall

USA: Supreme Court: Polizisten trennen Gruppen von Demonstranten vor dem Obersten Gerichtshof in Washington am 1. Dezember 2000. Der Supreme Court verhandelte den Ausgang der Präsidentschaftswahlen.

Polizisten trennen Gruppen von Demonstranten vor dem Obersten Gerichtshof in Washington am 1. Dezember 2000. Der Supreme Court verhandelte den Ausgang der Präsidentschaftswahlen.

(Foto: Mark Wilson/Getty Images)

Amerikas oberstes Gericht könnte über Donald Trumps Zukunft entscheiden. Doch haben viele Amerikaner das Vertrauen in die Unparteilichkeit des Supreme Court verloren. Der Grund: eine politische Entscheidung vor einem Vierteljahrhundert.

Von Reymer Klüver

Was für eine Nacht. Eine Achterbahnfahrt. Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten, 7. November 2000. Bereits kurz nach Schließung der ersten Wahllokale sagen die großen US-Fernsehsender dem demokratischen Präsidentschaftskandidaten, Vizepräsident Al Gore, die Mehrheit in den Bundesstaaten Michigan, Pennsylvania und Florida voraus. Damit hätte er genug Stimmen im entscheidenden Wahlleute-Gremium, dem Electoral College. Der Sieg wäre ihm nicht mehr zu nehmen. Es ist 19.30 Uhr.

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