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Urlaub im Wohnmobil:Unterwegs auf 15 Quadratmetern

Eine Herausforderung, der man sich unbedingt stellen sollte: Urlaub in einem Hymer - ein Wohnmobil, das alles in einem ist. Aber nicht alles auf einmal.

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Selbstversuch Hymermobil

Quelle: violetta simon

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Ein ungewohnter Anblick in dieser Gegend: Hier stehen 7,80 Meter Auto in der Einfahrt eines Münchner Stadtviertels, gewissermaßen ein Haus auf Rädern. Doch der Hymer ist weitaus wendiger als er aussieht, selbst Rückwärtsfahren ist dank Heckkamera kein Problem.

hymer

Quelle: Violetta Simon / SZ.de

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Die riesigen Panoramascheiben bieten einen angemessenen Rahmen für die pittoresken Landschaften. Sie machen nicht nur den Job als Beifahrer um einiges attraktiver als im PKW. Jenseits der Straße dienen sie auch als beeindruckendes Wohnzimmerfenster.

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Retro-VW-Bus versus Hightech-Wohnmobil: Zugegeben, der Hymer ist nicht der Typ, dem man ein Surfbrett aufs Dach binden und eine Blumenkette an den Rückspiegel hängen würde. Dafür ist er für alle Situationen gerüstet.

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Fahrer- und Beifahrersessel sind um 180 Grad drehbar, so dass sie ins Ess- bzw. Wohnzimmer integriert werden können. Praktisch auch, um sich während der Fahrt mit dem Kind zu beschäftigen, das überaus komfortabel in der Sitzecke - inklusive Dreipunktgurt und Tisch - mitreist.

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Im Heck befindet sich der Schlafraum. Auf dem Weg dorthin durchwandert man Wohn- und Esszimmer, Diele, Küche, Badezimmer und Toilette. Darin ausgeklügelte LED-Beleuchtungssysteme, TV-Anlage mit integriertem DVD-Player, Lautsprecher auch im Schlafraum - die meisten Wohnungen haben so was nicht.

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Vom Bett aus hat man - je nach Ausrichtung - direkten Meerblick oder Sicht auf die Nachbarn.

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Angenehmerweise fährt neben der Duschkabine (links) auch eine Toilette in eigener Kabine (rechts) mit. Auch sonst verfügt der Hymer über diverse Rückzugsmöglichkeiten und bietet genügend Platz, um mieses Wetter souverän auszusitzen.

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Dank der Faltschiebetür kann man sich auch mal voreinander zurückziehen. Einer nach vorn, einer ins Heck. Schiebetür zu - Privatsphäre.

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Der Laderaum nennt sich nicht ohne Grund "Garage". Er schluckt Fahrräder, Tretroller, Surfbrett, Klappstühle, Campingtisch, Sonnenschirm, Grill, Badematten, Liegen - und was man sonst noch so braucht.

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Bevor dann auf dem Campingplatz alles wieder ausgepackt wird, heißt es erst einmal rangieren, bis die optimale Position gefunden ist. Im Idealfall dient das Wohnmobil als Sichtschutz vor begehrlichen Blicken beim Abendessen.

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Haus am Meer: Mit einem Wohnmobil hat man immer die Terrasse, die einem am besten gefällt. Der elektrisch ausfahrbare Treppeneinstieg ist das bevorzugte Gimmick der Kinder.

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Gut, dass man im Wohnmobil keine Bücherregale und Schrankwände unterbringen muss. So bleibt Platz für zahlreiche Fenster, durch die von allen Seiten, auch von der Decke, Licht hereinfällt. Sogar beim Kochen schaut man hinaus aufs Meer. Ein Vorzug, der nach dem Urlaub noch einige Tage schmerzlich vermisst wird.

© SZ.de/olkl/lala
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