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Trennung von Jesus Luz:Madonnas Spielzeug ist solo

Madonna hatte wohl eine späte Erleuchtung - und ihrem "Toyboy" Jesus Luz den Laufpass gegeben. Der Altersunterschied war einfach zu groß. Das hätten wir ihr auch früher sagen können!

Violetta Simon

Madonna, Popdiva mit ausgeprägtem Hang zur Spiritualität, wurde eine Erleuchtung zuteil: Die 51-Jährige hat erkannt, dass der Altersunterschied zwischen ihr und ihrem 23 Jahre jungen Liebhaber Jeus Luz zu groß ist, weshalb sie auch keine gemeinsamen Interessen hätten - zumindest keine, die man in der Öffentlichkeit praktizieren könnte.

Dabei hatte sich der katholische Brasilianer als Zeichen seiner Unterwerfung sogar der Kabbalah-Lehre angeschlossen und war regelmäßig mit Madonna und den Kindern zu Rabbi Michael Berg gepilgert. Doch auf Dauer kann eben niemand aus seiner Haut.

Kann sein, dass Madonna ihren "Toy-Boy" immer häufiger dabei erwischte, wie er mit Madonnas Tochter Lourdes herumhing und seine Zeit mit Computerspielen, Casting-Shows-Gucken und iTunes verplemperte, statt die Lehren der Kabbala zu studieren. Immerhin liegen zwischen der heftig pubertierenden 13-Jährigen und dem jungen Mann gerade einmal zehn Jahre. Wer weiß, vielleicht wurde Jesus von der Göre gar zu einem Whopper mit Pommes verführt und hatte anschließend Schwierigkeiten, das makrobiotische Drei-Gänge-Menü in Madonnas Lieblings-Luxus-Restaurant zu verzehren?

Wie die Tagesszeitung Chicago Sun Times berichtet, soll die Sängerin auch jedenfalls die Konsequenzen aus ihrer Erkenntnis gezogen und sich von Jesus Luz getrennt haben.

Madonnas Erleuchtungen

Ihre Fans dürfte diese Nachricht wie ein Blitz aus heiterem Himmel treffen: Noch im September vergangenen Jahres spekulierten die Medien, wann die beiden vor den Traualtar ziehen, und erst einige Tage zuvor hatte die britische Tageszeitung The Sun berichtet, dass Madonna von dem Unterwäsche-Model ein Kind möchte - ein leibliches, bitteschön. Auch diese Idee kam sicher wie eine Erleuchtung über die Queen of Pop: "Ich habe noch so viel Liebe im Herzen für ein weiteres Kind", soll Madonna Freunden gegenüber erklärt haben.

Jesus soll auf die Idee, die Patchworkfamilie zu erweitern, hellauf begeistert reagiert haben. Vielleicht war ihm ja nicht gleich klar, dass Madonna für die Umsetzung ihrer Idee auf ihn zurückgreifen würde - bei einer derart großen Auswahl an Möglichkeiten: Tochter Lourdes stammt aus der Beziehung mit dem kubanischen Fitnesstrainer Carlos Leon, der neunjährige Rocco von Guy Ritchie. Die beiden Adoptivkinder Mercy James und David Banda kommen aus Malawi.

Über seine Rolle in Madonnas Familienplanung muss sich Jesus nun seinen hübschen Kopf nicht mehr zerbrechen, zumindest nicht in ihrer gegenwärtigen Erleuchtungsphase. Wer weiß, was ihr als Nächstes einfällt - offenbar haben Madonnas Erleuchtungen eher den Charakter einer Be-leuchtung. Die knipst man an, und später wieder aus.

Allzu traurig dürfte der junge Adonis über die Trennung nicht sein - er wurde bereits am Strand von Rio de Janeiro in Begleitung von mehreren Bikinischönheiten gesichtet. Und beruflich hat sich die Affäre für Jesus in jedem Fall gelohnt: Seit seiner Bekanntschaft mit Madonna kann sich das Model vor Aufträgen kaum mehr retten.

Es dürfte einige Sitzungen im Kabbala-Zentrum bei Rabbi Berg und viele Yogastunden brauchen, bis Madonna wieder ihre Mitte gefunden hat. Wir wünschen es ihr - schon dem nächsten Lover zuliebe.

© sueddeutsche.de/bre/jja
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