Kolumne „Liebes Paar“Wir wollen uns nach der Trennung unserer Freunde nicht positionieren

Lesezeit: 3 Min.

Illustration: Shutterstock, Karolina Kohn

Wie verhält man sich richtig, wenn Freunde sich trennen, man aber mit beiden verbunden bleiben möchte. Das raten unsere Paartherapeuten.

Von Nadja und Clemens von Saldern

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Ein Paar, mit dem wir seit Langem gut befreundet sind, hat sich vor sechs Monaten getrennt. Der Grund für die Trennung, so wird es zumindest von beiden kommuniziert, ist, dass er sie wiederholt mit anderen Frauen betrogen hat. Wir finden das traurig, wollen uns aber kein Urteil oder gar eine Parteinahme anmaßen. Wir sind mit beiden befreundet und würden das auch gerne bleiben. Als wir ihn kürzlich zu uns eingeladen haben, drohte sie uns, die Freundschaft ihrerseits wäre damit beendet. Darf sie von Freunden verlangen, sich in ihrer Ehekrise zu positionieren?

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