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Tourismus:Gibt es eigentlich noch Reiseschecks?

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Früher galten sie als Notnagel der Urlaubskasse: Reiseschecks, auch Travelers Cheques genannt. Reisende konnten sich damit im Ausland Bargeld besorgen oder bezahlen. Der große Vorteil: Die Schecks wurden bei Verlust binnen 24 Stunden ersetzt, erklärt die Reisebank in Frankfurt.

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Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Früher galten sie als Notnagel der Urlaubskasse: Reiseschecks, auch Travelers Cheques genannt. Reisende konnten sich damit im Ausland Bargeld besorgen oder bezahlen. Der große Vorteil: Die Schecks wurden bei Verlust binnen 24 Stunden ersetzt, erklärt die Reisebank in Frankfurt.

Doch mit Reiseschecks reist praktisch niemand mehr. Gibt es sie überhaupt noch? Nein. American Express habe als letzter Anbieter den Verkauf in Deutschland bereits zum 31. Dezember 2015 eingestellt, informiert die Reisebank. Sie kauft bestehende Reiseschecks aber weiterhin an.

Die Bedeutung der Travelers Cheques hat in den vergangenen Jahren stetig abgenommen - was vor allem an der zunehmenden Verbreitung von Kreditkarten liegt. Mit ihnen kann man praktisch auf der ganzen Welt bargeldlos zahlen und Geld abheben.

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