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Tourismus:DER Touristik: Steigende Corona-Zahlen verunsichern Reisende

Tourismus
Griechenland rückt als Urlaubsland wieder stärker in den Fokus. Foto: Angelos Tzortzinis/dpa (Foto: dpa)

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Frankfurt/Main (dpa) - Die steigenden Corona-Zahlen in Europa durch die Deltavariante verunsichern nach Ansicht des Veranstalters DER Touristik viele Reisende.

Das Infektionsgeschehen und die Einschätzung der pandemischen Situation in den Reiseländern seien schwerer vorhersehbar geworden, sagte Ingo Burmester, Zentraleuropa-Chef des Reiseveranstalters. "Das erhöht die Verunsicherung beim Gast."

Gleiches gilt für die Hochstufung von Ländern zu Risikogebieten oder Hochinzidenzgebieten. Beispiel Spanien: "Wenn man einmal von der formalen Einstufung als Risikogebiet absieht, gibt es eigentlich keine Veränderung der Reisebedingungen aus Sicht des Gastes", so Burmester. Schon zuvor musste für den Rückflug ein Test, Impfnachweis oder Genesungsnachweis vorgezeigt werden. Allerdings entstehe durch die Einstufung und Kommunikation darüber eine gewisse Verunsicherung. "Die ist sicherlich relevant. Die spüren wir auch."

DER Touristik beobachtet darum einen stärkeren Trend in andere Urlaubsländer, wie zum Beispiel Griechenland. Dort wachse die Nachfrage derzeit stärker als in Spanien.

Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz in Spanien liegt nach Angaben des Gesundheitsministeriums bei 258. Damit droht eine weitere Hochstufung zum Hochinzidenzgebiet. Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist, müsste dann nach der Rückkehr nach Deutschland mindestens fünf Tage in Quarantäne.

"Sollte dieser Fall wirklich eintreten, werden wir unseren Gästen aktiv anbieten, ihre Reiseabsichten zu überdenken", sagte Burmester. Die Gäste würden dann informiert und kostenfreie Stornierungs- und Umbuchungsmöglichkeiten angeboten. "Meine Hoffnung und Erwartung ist allerdings, dass die Inzidenzen durch die konsequente Umsetzung der getroffenen Hygienevorschriften in Spanien wieder sinken werden."

Das kleine Zypern wurde gerade erst als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Für Urlauber, die mit DER Touristik unterwegs sind, heißt das: Kostenlose Umbuchungen und Stornierungen sind möglich, in diesem Fall bis 31. Juli. "Sie können ihre Reise aber auch antreten, denn es liegt kein Reiseverbot für Zypern vor", betonte Burmester.

© dpa-infocom, dpa:210714-99-375074/4

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