Dirk von Lowtzow im Interview "Musik kann einen regelrecht belästigen"

"Manchmal konzentriere ich mich auf eine einzige Person und stelle mir vor, das Konzert nur für diesen Menschen zu spielen", sagt Dirk von Lowtzow.

(Foto: Jutta Pohlmann)

Tocotronic-Sänger Dirk von Lowtzow über den absoluten Tiefpunkt seiner Jugend, das peinliche Gefühl, die eigenen Songs zu hören und warum ihn der Erfolg zunächst überforderte.

Interview von Wolfgang Luef

Ein Bistro in Friedrichshain, nicht besonders hip: Wenige Tische, belegte Brötchen hinter der Glastheke, ein summender Kühlschrank. "Hier ist es immer sehr ruhig", sagt "Tocotronic"-Sänger Dirk von Lowtzow. Er wohnt in dem Berliner Stadtteil um die Ecke. Zum Interview trägt er ein graues Jackett über einem gestreiften Pulli. Doch ohne ironischen Slogan geht es nicht: Auf dem Button am Revers steht "Homotronic".

SZ: Herr von Lowtzow, Sie galten immer als verschlossener Künstler. Als einer, der wenig von seinem Privatleben ...

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