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Tiere - Osnabrück:Staatsanwaltschaft prüft Anzeige von Tierschützern

Agrar
Ein Richterhammer im Gerichtssaal. Foto: picture alliance / Uli Deck/dpa/symbol (Foto: dpa)

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Osnabrück (dpa/lni) - Die Staatsanwaltschaft Osnabrück prüft eine Strafanzeige der Tierschutzorganisation Vier Pfoten wegen des Verdachts der Beihilfe zur Tierquälerei bei Tiertransporten. Demnach sollen Verantwortliche in Veterinärämtern, Export- und Transportunternehmen geltende EU-Tierschutzverordnungen für Lebendtiertransporte von Rindern in Nicht-EU-Staaten umgangen haben. Ein Behördensprecher sagte am Dienstag, eine entsprechende Anzeige sei eingegangen. Möglicherweise werde das Verfahren an die Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Agrarsachen in Oldenburg abgegeben.

Einem Bericht des Rundfunks Berlin-Brandenburg zufolge hatte die Organisation Vier Pfoten bei mehreren Staatsanwaltschaften in Deutschland entsprechende Anzeigen gestellt. Es soll dabei um Transporte nach Algerien, Georgien, Kasachstan, Libyen, Marokko, Turkmenistan, Usbekistan sowie in den Iran und den Libanon gehen. Auch die Staatsanwaltschaften in Bonn, Cottbus, Görlitz, Münster und Potsdam wurden eingeschaltet. Es handelt sich nach dem Bericht um Fälle zwischen April 2019 und April 2020.

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