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Tiere - Hünfelden:Zahl der Auffangstationen für Wildtiere etwas rückläufig

Wetzlar (dpa/lhe) - In Hessen gibt es immer weniger Auffangstationen für Wildtiere. "Für alteingesessene Stationen finden sich nicht immer Nachfolger, wenn die Tierschützer aus Altersgründen nicht mehr weitermachen können", sagte Berthold Langenhorst vom Naturschutzbund NABU in Wetzlar. Die Zahl gehe daher leicht zurück. Meist hänge die Arbeit dort nur an wenigen Menschen. Dies ist auch bei der Station im mittelhessischen Hünfelden der Fall, die von einem Paar betrieben wird. Jährlich werden hier bis zu 300 Tiere aufgepäppelt und dann ausgewildert. Die Kosten von bis zu 12 000 Euro im Jahr werden über den eigens gegründeten Verein und Spenden finanziert. Von staatlicher Seite erhalten die Tierschützer keine Unterstützung.