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Neue Ausgabe von SZ Familie:Kindheit heute in Ost und West

SZ Familie Heft 15

Von Unterschieden - und vor allem Gemeinsamkeiten.

(Foto: Illustration: Eric Reh)

30 Jahre nach der Wende: Wie leben Familien in Deutschland? Außerdem in der aktuellen Ausgabe: Wie Eltern und Kinder schlafen (sollten). Warum Sex gar nicht so wichtig ist (sondern Berührungen). Und wie man entspannt bleibt, wenn der Nachwuchs nicht lesen will.

Als wir vor ein paar Monaten in der Redaktion erstmals darüber nachdachten, zum 30. Jahrestag der Wende das Thema "Kindheiten heute in Ost und West" genauer unter die Lupe zu nehmen, kamen wir ganz schön ins Diskutieren. Aber wir waren uns einig: Es ist wichtig, ehrlich hinzusehen und die Unterschiede, die 30 Jahre nach der Wende in allen Lebensbereichen bestehen, klar zu benennen. Zu lange sind große Teile der Gesellschaft fast sturköpfig davon ausgegangen, dass die beiden Staaten mit der Zeit schon automatisch zusammenwachsen würden - man sollte bloß nicht zu viel darüber reden.

Und es ist ja auch wirklich so: In den Strukturdaten nähern sich Ost und West immer weiter an, die Arbeitslosenzahlen im Osten gehen zurück, die Armutsrate sinkt, auch wenn es immer noch riesige Unterschiede gibt, zum Beispiel bei der Vermögensbildung. Worüber aber mindestens im Westen viel zu wenig geredet, geschrieben und debattiert wurde: ob und wie Ost und West sich über die Jahre emotional angenähert haben. Wie viele Verwundungen entstanden sind, weil ein größerer und sich tendenziell überlegen fühlender Westen den Biografien im Osten sein System übergestülpt hat. Oder was man vom Osten hätte abschauen können. Und inwieweit sich Ost und West unter diesen Bedingungen überhaupt als ein Land fühlen konnten. Dass nun darauf seit einiger Zeit genauer geschaut wird, dass ostdeutsche Stimmen lauter werden und Kritik am Westen geäußert werden kann, ohne dass es gleich heißt, man würde die DDR glorifizieren, ist also ein großer Fortschritt.

Wenn wir in der aktuellen Ausgabe von SZ Familie (jetzt am Kiosk!) Zahlen präsentieren, die aktuelle Unterschiede zwischen Kindheiten in Ost und West aufzeigen, tun wir das nicht, um diese Unterschiede zu betonen oder gar größer zu machen, als sie sind. Wozu wir mit diesem Blick vielmehr anregen wollen: sich damit zu beschäftigen, wer wir sind und woher wir kommen. Und woher die kommen, die mit uns sind.

Weitere Themen im Erwachsenenheft:

  • Gute Nacht: Wie Familien in früheren Zeiten geschlafen haben und was man heute daraus lernen kann
  • Schmusekurs: Es kommt nicht darauf an, wie oft man Sex hat. Sondern wie man sich berührt.
  • Lesehilfe: Kinder, die keine Bücher mögen, machen Eltern nervös. Eine Anleitung zur Entspannung

Im Kinderheft

Schwups: Und schon ist der Sommer wieder vorbei. Das beste daran: Nach der heißen kommt die aufregendste Zeit des Jahres. Neue Klasse, neues Glück. Das Federmäppchen sieht noch voll ordentlich aus. Und eigentlich könnte man ab morgen schon mal darüber nachdenken, was man sich zu Weihnachten wünscht. Viele aufregende Dinge sind passend zur Jahreszeit auch in diesem Heft versteckt: Es geht um supergefährliche Schulwege, extrem steile Straßen, Ballonfahren und Kinder, die im Urwald leben.

Außerdem:

  • Fahrradstadt Kopenhagen
  • Windmobile bauen
  • Kristalle malen
  • Cake Pops backen
  • Schicke Schlüsselanhänger
  • Sticker für die Pausenbrotbox
  • Fußballerfrisuren
  • Mit Blättern basteln
  • Wohnen der Zukunft

Und natürlich wie immer: Malwettbewerb. (Vor-)Lesegeschichte. Comics, Rätsel, Poster und ganz viele Witze.

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