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Studie über Vornamen:Die Deutschen lieben ihre Namen

Ob Maria, Sabine, Michael oder Thomas: Eine Studie zeigt, was die Deutschen über ihre Vornamen denken.

Namen sind mehr als Schall und Rauch: Sie wecken Vorurteile. Lehrer unterstellen Schülern mit dem Namen Kevin unbewusst Faulheit, der Name Alexander wirkt auf die meisten Menschen jung, attraktiv und intelligent.

Deutsche lieben ihre Namen; Foto: Foto: Istock / Montage: sde, C. Büch

Das gibt einen dicken Smiley: 85 Prozent der Deutschen sind mit ihrem Vornamen zufrieden.

(Foto: Foto: Foto: Istock / Montage: sde, C. Büch)

Doch egal, welche Vorurteile ein Name auslöst: Die meisten Deutschen sind mit ihrem zufrieden. Das zeigt eine Umfrage der Apotheken Umschau, für die 1300 Menschen befragt wurden.

Demnach sagen 85 Prozent der Befragten, sie seien mit ihrem Vornamen im Großen und Ganzen oder sogar sehr zufrieden. Nur zwölf Prozent antworteten, sie hätten sich schon mal einen anderen Namen gewünscht.

Als Hauptgründe dafür wurden genannt, dass der Name zu gewöhnlich, zu häufig oder zu altmodisch sei. Fast 56 Prozent der Zufriedenen sagten, ihr Vorname passe zu ihnen. Für 47 Prozent klingt ihr Name gut und fast 39 Prozent empfinden ihn als zeitlos.

Da haben die meisten Eltern bei der Namensgebung ihrer Kinder also richtig gehandelt. Kein Wunder: Laut einer Studie von Psychologen an der Universität New York gehen die meisten Eltern auf Nummer sicher - und orientieren sich an den aktuellen Trends. Die Hitliste der Neugeobrenen-Namen in Deutschland führt bei den Jungen derzeit Leon an, der häufigste Mädchenname ist Hannah.

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