Stressfaktoren erkennenDie größten Nervensägen

Magenschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche - negativer Stress hat viele Ventile. Doch wie wird er hervorgerufen? Ein Überblick über die häufigsten Auslöser.

Stress hat viele Auslöser. Die häufigsten Faktoren kann man in vier Gruppen einteilen: Leistungsstressoren, soziale Stressoren, unvorhersehbare Ereignisse und physikalische Einflüsse. Am Arbeitsplatz sind Leistungsstressoren die wichtigste Ursache für gereizte Nerven.

Leistungsstressoren

Eine Studie der Europäischen Union im Februar 2008 hat gezeigt: Fast jeder vierte Beschäftigte in der EU leidet unter arbeitsbedingtem Stress. Hauptauslöser sind demnach vor allem Über- oder Unterforderung, Zeit- und Termindruck, Mobbing sowie die Unvereinbarkeit von Beruf und Familie. Natürlich spielen hier auch soziale Komponenten eine Rolle. Häufig führten schlechte Bezahlung und fehlendes persönliches Lob sogar zum Burnout-Syndrom, sagt Monika Bullinger, Psychologin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Die Unterstützung von Kollegen ist wichtig. Konflikte können vermieden werden, indem man sie offen anspricht. Zeitdruck entsteht vor allem durch schlechte Organisation. Eine "To-do-Liste" kann hier ebenso helfen wie vorausschauend den Tag zu strukturieren. Auslöser für Leistungsstressoren können zudem Prüfungen, wichtige Verhandlungen und Vorträge sein. Vor solchen Ereignissen hilft es, vorher ein paar Minuten die Blätter aus der Hand zu legen und ein paar Mal tief ein- und auszuatmen.

Wie stellen Sie fest, dass Sie gestresst sind? Wenn Sie Herzklopfen, Unkonzentriertheit und Unruhegefühl verspüren, sollten Sie eine kurze Entspannungspause einlegen.

24. November 2008, 09:302008-11-24 09:30:00 ©