PsychologieDas Märchen von der Gleichheit

Lesezeit: 7 Min.

(Foto: Ari Goldmann / arigoldmann.de)

Keine Gesellschaft kann wirklich gerecht sein, auch wenn das viele gerne hätten. Denn es geht nicht nur um die Verteilung von Vermögen, sondern auch um Status und Prestige.

Von Sebastian Herrmann

Wie jede Kommune vor und nach ihr scheiterte auch die auf dem Monte Verità am Geltungsdrang der Menschen. Als sich die Gründer dieses Geburtsortes des alternativen Lebens im Herbst 1900 auf einer steinigen Anhöhe oberhalb von Ascona am Lago Maggiore niederließen, trugen sie große Träume im Gepäck. Hier würden sie das authentische, gute Leben führen. Ihr Berg der Wahrheit sollte als Gegenmodell zur spirituellen Leere der Konsumgesellschaft leuchten und seine Bewohner aus einem Dasein in verpesteter Urbanität befreien. Die bürgerlichen Aussteiger Henri Oedenkoven, Ida Hofmann, Lotte Hattemer sowie Karl und Gusto Gräser planten, im Einklang mit sich und der Natur zu leben, erfüllt von Liebe und Respekt füreinander, in völliger Gleichheit.

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