Sport am Strand:Senile Badetuchflucht

Der eine will auf der faulen Haut liegen, den anderen hält es am Strand nicht auf seinem Badetuch. Wir zeigen Sport und Spiele im Sand - mit oder ohne Partner.

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Beachvolleyball

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Der eine will auf der faulen Haut liegen, den anderen hält es am Strand nicht auf seinem Badetuch. Wir zeigen Sport und Spiele im Sand - mit oder ohne Partner.

Beachvolleyball

Der einstige Freizeitsport hat sich mittlerweile als olympische Disziplin durchgesetzt. Dennoch gehört Beachvolleyball weiterhin zu den beliebtesten Spielen am Strand - der bunte Ball darf im Urlaub genauso wenig fehlen wie die Sonne am Himmel.

Die den Profis vorgeschriebene Kleidung - Shorts und für die Frauen (äußerst knappe) Bikinis - tragen die Freizeitsportler sowieso schon. Dazu ein Netz, ein Stück vom Strand, ein guter Ball, drei Miturlauber - und es kann losgehen.

Foto: AP

Tennis am Strand

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Speedminton

Früher verstand man unter Strandtennis: Tennisspielen am Strand. Heute heißt es Speedminton, setzt sich aus Badminton, Squash und Tennis zusammen, und statt einem Ball wird ein Federball durch die Gegend gewirbelt. Macht aber immer noch genausoviel Spaß, nur schneller als früher sollte man sein.

Foto: Getty

Beachball

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Beachball

Als Strandtennis oder Beachball bezeichnet man heute das Spiel, das an Tischtennis - ohne Platte - erinnert. Ein Zwei-Personen-Sport, der jederzeit und ohne Vorbereitung ausgeübt werden kann.

Die Mitmenschen sind mitunter weniger begeistert: Ping, pong, ping, pong - so geht es den ganzen Tag. Neue Modelle, die das Holz oder Plastik in Neopren hüllen, sollen Abhilfe schaffen und ein mucksmäuschenstilles Spiel garantieren.

Foto: Sportolino

Lenkdrachen

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Lenkdrachen

Ein kräftiger Wind, ein leerer Strand - mit sportlichen Modellen und unter den richtigen Bedingungen ist Drachensteigen mehr als ein Kinderspiel.

Beim Lenkdrachen wird das Fluggerät vom Boden aus gesteuert. Die Leinen werden auf Griffe und Spulen aufgewickelt, je nach Modell kann auch mit Lenkstangen- oder schlaufen die Richtung bestimmt werden.

Bei aller Begeisterung sollte man auch hier die Mitmenschen nicht vergessen. Für die kann der schöne Sport ziemlich schmerzhaft werden - wenn der Drachen außer Kontrolle gerät und mit schwungvollem Looping auf einen unschuldigen Sonnenanbeter saust.

Foto: Kite 'n' Art

Beachrugby

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Beachrugby

Beachrugby ist der perfekte Ausgleich für den Ruhelosen und auch für die Zuschauer ein Spektakel am Strand. Zwei Halbzeiten dauern fünf bis sieben Minuten - das ist selbst bei Hitze auszuhalten. Als Ei dient ein gewöhnlicher Rugbyball, gerne etwas kleiner als die Standardgröße, und mitspielen dürfen pro Mannschaft fünf bis sieben Personen.

Jedoch ist dieser Strandsport nichts für El Arenal während der Hauptsaison: Das Spieler brauchen ein Areal von 20 mal 30 Meter zum Austoben.

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Frisbee

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Frisbee

Ein Frisbee ist nichts anderes als eine flache Plastikscheibe - die viel Spaß machen kann, aber auch eine gewisse Beweglichkeit verlangt.

Der Klassiker unter den Freizeitspielen passt in jede Strandtasche. Inzwischen gibt es statt der bewährten Scheibe auch einen Ring, den so genannten Whiz Ring. Er funktioniert im Prinzip genauso und ist vor allem für Anfänger geeignet, da er aufgrund seines geringeren Gewichts ohne große Mühe oder Technik fröhlich davonflattert.

Am Ostseestrand, gespickt mit Strandkörben, macht das Spiel allerdings nur halb so viel Spaß. Denn je geübter man im Umgang mit diesem Wurfgerät ist, desto weiter fliegt es. Der Rekord für den weitesten Frisbeewurf liegt bei 250 Metern.

Foto: dpa

Bumerang

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Bumerang

Man kann machen, was man will - er kommt immer wieder zurück. Der Bumerang zählt zu den treuesten Sportgeräten.

Ursprünglich als Jagdwaffe verwendet, wiegt das zweiarmige Sportmodell heutzutage statt zwei Kilogramm gerade einmal fünfzig Gramm. Die Jagdwaffe sollte treffen, der moderne Bumerang soll elegant in die Arme des Werfers zurückschweben.

Weil dafür das Gerät korrekt geworfen werden muss, ist es empfehlenswert, sich zum Üben erstmal ein ruhiges Plätzchen zu suchen. - Um nicht aus Versehen einen harmlosen Zeitgenossen zu erlegen.

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Catchball

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Catchball

Ein flauschiger Ball und zwei Klettflächen in Scheibenform bieten am Land wie auch im seichten Wasser überraschenden Unterhaltungswert.

Eine neue Variante verbindet Beachball und Catchball: Tischtennisschläger mit Klettbelag. Die Griffe erleichtern die Kontrolle über den Ball, die Klettbeläge wiederum das Fangen.

Foto: Sport Christian

Boccia

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Boccia

Die Bälle sind zwar aus Plastik und kunterbunt, doch Boccia ist ein durchaus ernsthafter Sport mit strengen Regeln.

Am Strand allerdings darf man alle Fünfe gerade sein lassen, es geht schließlich um den Spaß. Das Ziel ist: die eigenen Kugeln möglichst nahe an die kleine weiße Kugel zu bringen.

Konrad Adenauer war übrigens ein großer Boccia-Fan. Ob er selbst streng nach Regeln gekugelt hat, ist nicht bekannt.

Foto: Sportolino

Footbag

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Footbag

Footbag ist das Strandspiel für den Alleinreisenden oder für denjenigen, der mit langweiligen Miturlaubern gestraft ist, die lieber liegen bleiben wollen.

Der kleine, mit Sand oder Granulat gefüllte Stoffsack garantiert nicht nur in der Mittagspause, beim Schlangestehen Ablenkung, sondern eben auch am Strand. Das Ding wiegt zwischen 20 und 70 Gramm und kann stundenlang herumjongliert werden. Knie, Füße, Kopf oder Rücken - außer den Händen sind sämtliche Körperteile erlaubt.

Und wenn die lieben Mitreisenden gemerkt haben, dass Strandurlaub mehr bedeutet, als sich einen Sonnenbrand zuzuziehen, kann der Footbag als Mannschaftsspiel über ein Netz gespielt werden.

Foto: Getty

(sueddeutsche.de/Ines Schipperges/mmk)

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