Freizeit:"Wenn wir gehen, werden wir kreativer"

Lesezeit: 4 min

Coronavirus - Göttingen

Das Gehen an der frischen Luft hat viele positive Wirkungen - wenn man in diesen Zeiten den nötigen Abstand einhält.

(Foto: dpa)

Der Neurowissenschaftler Shane O'Mara erforscht die Wirkung des Gehens: Spazieren hebt die Stimmung und kann das Altern des Gehirns verlangsamen. Über die Bewegungsart der Stunde.

Von Claudia Fromme

Die Entdeckung der Langsamkeit startet im Münchner Westend. Dort steht eine 4,50 Meter hohe Schnecke, mit braunrotem Haus und ausgestreckten Fühlern. Die Künstler Jason Rhoades und Paul McCarthy haben sie vor bald 20 Jahren aufgestellt, gegenüber vom Verkehrsmuseum, als Kritik am Traum vom unbegrenzten Tempo. An einem Tag im Januar steht Shane O'Mara vor der "Sweet Brown Snail" und sagt: "Die größte technische Errungenschaft ist, dass wir nicht mehr laufen müssen." Die Menschen hätten sich das Gehen aus ihrem Leben heraustechnisiert. Mit Autos, Zügen, Fahrstühlen. O'Mara setzt vorsichtig einen Fuß vor den anderen, er trägt neue italienische Schuhe mit Ledersohle, und auf dem Platz ist das Pflaster eisglatt.

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