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Soziales - Wiesbaden:Weniger Menschen erhalten Geld zur Lebenssicherung

Wiesbaden/Erfurt (dpa) - In Thüringen haben Ende vergangenen Jahres 184 000 Menschen vom Staat Geld zur Sicherung ihres grundlegenden Lebensunterhalts bekommen. Das sind rund 20 000 Empfänger weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Allerdings fehlen bei den Zahlen für Thüringen die Empfänger aus Asylbewerber-Einrichtungen des Landes.

Auch bundesweit erhielten weniger Menschen soziale Mindestsicherung. Ihre Zahl ging um 1,6 Prozent auf 7,9 Millionen zurück. Als Grund nannte das Statistische Bundesamt vor allem abgeschlossene Asylverfahren.

In Thüringen bekommen seit 2006 fast kontinuierlich immer weniger Menschen staatliches Geld zur grundlegenden Lebenssicherung wie beispielsweise Hartz-IV für Arbeitssuchende. Im Jahr 2015 lag die Empfängerquote in Thüringen bei 9,4 Prozent. Bundesweit lag sie bei 9,7 Prozent.