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Corona-Pandemie:Jetzt knallt's

Hater im Internet

Zum Explodieren: Viele Menschen gehen gerade ins Internet, um ihren Frust herauszulassen.

(Foto: Florian Gmach/Shutterstock)

Ein Jahr Pandemie, und immer noch kein Ende in Sicht. Viele Menschen sind schwer genervt - und lassen ihre Wut in den sozialen Medien aus. Wo auch sonst? Von einer Gesellschaft, in der gerade großer Überdruck herrscht.

Essay von Christoph Koopmann

Die Grundstimmung einer Gesellschaft zeigt sich in den Kleinigkeiten, und in dieser Hinsicht beispielsweise am Hauptbahnhof der Lutherstadt Wittenberg. Dort hatte offenbar vor ein paar Tagen wieder einmal ein Zug Verspätung, und wenn am Wittenberger Hauptbahnhof ein Zug zu spät kommt, dann sieht es schlecht aus für die stets freundlichen Menschen hinter dem Service-Twitteraccount der Deutschen Bahn. Denn die bekommen dann wieder mal ordentlich eins auf den Deckel: Immer der gleiche Sch..., "20 Minuten VERSPÄTUNG", Daumen runter, "toller Service", wütendes Emoji.

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