So sparen Sie EnergieDa geht noch eine ganze Menge

Deutschland will die große Energiewende - weg von der Atomkraft und langfristig auch von Öl, Kohle und Gas. Aber mit der kleinen Energiewende zu Hause kann auch jeder Einzelne einen Beitrag leisten - und zugleich Klima und Geldbeutel schonen.

Es gibt einige sehr einfache Möglichkeiten, Gas, Strom und Sprit zu sparen und so die Umwelt und den Geldbeutel zu entlasten. Das fängt schon damit an, dass Sie in der Küche nur so viel Wasser zum Kochen verwenden, wie notwendig. Die zum Beispiel auf Nudelpackungen angegebenen Wassermengen sind in der Regel viel zu groß.

Besonders viel Strom kann man sparen, wenn man so viel Wasser wie möglich in einem Wasserkocher erhitzt und nicht im Topf. Für kleine Mengen taugt die Mikrowelle besser als der Herd. Töpfe sollten keinen geringeren Durchmesser haben als die Herdplatte, auf die man sie stellt - und der Boden eines Topfes sollte natürlich eben sein. Wird ein Deckel auf den Topf gesetzt, geht es deutlich schneller. Dampfkochtöpfe sind günstiger als normale Töpfe. Und wer Kartoffeln und Gemüse kocht, sollte sie nicht vollständig unter Wasser setzen. Nudeln und Kartoffeln müssen nicht auf der höchsten Stufe gekocht werden. Sonst verdampft man vor allem Wasser. Öfen müssen eigentlich nicht vorgeheizt werden und E-Herdplatten heizen auch noch eine ganze Weile, nachdem sie abgeschaltet sind. Nutzen Sie die Nachwärme.

Zum Ofen selbst: Ein Gasherd erzeugt effizienter Energie als ein E-Herd. Wer keinen Gasanschluss hat, sollte sich beim nächsten Kauf für einen Herd mit Induktionskochfeldern entscheiden, oder zu einem Glaskeramik-Kochfeld.

Bild: dpa 27. Oktober 2011, 13:382011-10-27 13:38:18 © sueddeutsche.de/beu