SmartphonesSo retten sie den digitalen Familienfrieden

Strikte Regeln für sich selbst aufstellen, Kinder länger daddeln lassen oder eine Handygarage aufbauen: Experten geben Tipps für den Familienalltag mit Smartphone.

"Das lockert den Unterricht auf"

Semin Muminovic, 14, geht in die 10. Klasse Realschule.

Mein Handy: Samsung S 5

Ich nutze es: Den ganzen Tag. Früher habe ich darauf gespielt, aber mittlerweile langweilt mich das. Im Bus gucke ich da­rauf Serien und abends im Bett manchmal einen Film. Meistens schreibe ich währenddessen Nachrichten.

Handy und Schule: An meiner Schule herrscht Handyverbot. Aber manche netten Lehrer lassen uns zwischendurch etwas recherchieren, das lockert den Unterricht auf. Die strengen Lehrer nehmen das Handy sofort weg, wenn es im Rucksack piept.

Das hilft, um Handystreit in Familien zu vermeiden: Ich versuche, keinen Ärger an der Schule zu bekommen und keinen Mist zu bauen. Sonst kriege ich Handy­verbot, und dann streiten meine Mutter und ich.

Beste Handyregel: Meine Eltern haben keinen Zugriff auf mein Handy. Wenn sie es brauchen, fragen sie immer vorher.

Das Beste am Handy: Ich bin damit erreichbar und habe immer etwas, um mich zu beschäftigen.

Das Schlechteste am Handy: Dass der Akku leer geht. Und eigentlich nervt es mich, dass ich immer erreichbar bin.

Bild: Sima Deghani 24. Oktober 2017, 20:102017-10-24 20:10:14 © Süddeutsche Zeitung Familie/bavo