Schule in der Pandemie:An diese Klassenfahrt werden sie sich erinnern

Schule in der Pandemie: In Flensburg ist die Jugendherberge im September gut gefüllt. Bundesweit betrachtet liegt die Auslastung bei den Klassenfahrten aber in diesem Jahr nur bei 40 bis 45 Prozent im Vergleich zu 2019.

In Flensburg ist die Jugendherberge im September gut gefüllt. Bundesweit betrachtet liegt die Auslastung bei den Klassenfahrten aber in diesem Jahr nur bei 40 bis 45 Prozent im Vergleich zu 2019.

(Foto: Deutscher Jugendherbergsverband)

Komplizierte und sich ständig ändernde Regeln, Unsicherheit bei Lehrern und Eltern: in Corona-Zeiten auf Klassenfahrt zu fahren, ist gar nicht so einfach. Manche wagen es trotzdem. Denn: Eine Mathestunde ist schnell vergessen, eine Klassenfahrt bleibt.

Von Ann-Kathrin Eckardt

Am lustigsten wird es immer abends gegen 22 Uhr, dann, wenn die Türen der Vier- und Sechsbettzimmer eigentlich zubleiben und die Schüler der 7 c eigentlich schlafen sollten. Aber welcher 13-Jährige tut schon immer genau das, was er eigentlich tun soll? "Dann erzählen wir uns noch Witze und lachen laut und lange", sagt Dominik auf die Frage, was ihm bei dieser Klassenfahrt am besten gefällt. Zusammen mit zwei seiner Klassenkameraden und ihrem Mathelehrer sitzt er an diesem sonnigen Spätsommermorgen auf der Terrasse der Jugendherberge Flensburg und spricht mit Maske vorm Gesicht in die Handykamera. Um 8 Uhr haben sie im großen Speisesaal der Jugendherberge zusammen an einem Tisch gefrühstückt, zuvor haben sich alle noch auf ihren Zimmern selbst getestet. Jetzt geht es gleich zu Fuß hinunter in die Stadt, dreieinhalb Kilometer durch den Wald und an der Flensburger Förde entlang ins Wissenschaftsmuseum Phänomenta.

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