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Schmachtwort von Kate Moss:Profitiert vom Ex

Der Ex einer guten Freundin war ausgewiesener Kaffee-Experte: Es dauerte nicht lange, da gab sie die Padmaschine zur Adoption frei. Heute gibt es nur noch besten Arabica aus einer italienischen Luxus-Siebträgermaschine mit Edelstahlgehäuse und Hochleistungsvibrationspumpe im Gegenwert eines Kleinwagens. Der Verflossene der Schwester hat die beste Minestrone der Stadt gekocht, nun ja, mittlerweile nur noch die zweitbeste. Und die Bürokollegin mutierte dank der Beziehung mit einem Marathonläufer von der Couchkartoffel zur Supersportlerin und läuft auch nach dem Aus noch jeden Stadtlauf mit.

"Wino forever"

Und es sind nicht nur Frauen, die etwas von ihrem Ex mitnehmen. Auch Johnny Depp trägt noch immer ein sichtbares Zeichen einer Verflossenen mit sich herum. Unglücklicherweise lässt es sich weder auf dem Dachboden verstauen noch kann man irgendetwas Praktisches damit anfangen. Sein für die Ewigkeit gedachtes "Winona forever"-Tattoo musste er nach Beziehungsende mit Kollegin Winona Ryder mühsam umstechen lassen. Auf seiner Schauspieler-Schulter heißt es jetzt "Wino forever", wörtlich: "Für immer Säufer".

Auch wenn nicht sicher ist, ob das neue Tattoo wirklich eine Verbesserung darstellt, eines steht fest: Auch diese Trennung hat ihn schlauer gemacht. Kates Namen hat sich der gute Johnny nicht mehr auf die Schulter stechen lassen. Spätestens dann hätte auch für Vanessa der Platz nicht mehr gereicht.

Doch was hat nun Kate Moss von ihrem Depp behalten? Im Interview sagte sie: "Ich habe keinen Twitter-Account, weil Johnny mir damals auf den Weg gab, dass nicht jeder alles über mich wissen muss." Ein guter Rat, der aber wohl eher aus Eifersucht oder Besitzanspruch erfolgte. Denn er selbst hält sich keineswegs daran. Kürzlich twitterte der Star: "Ich habe nun 400.000 Fans! Ich danke Euch allen!"

© Süddeutsche.de/vs/mcs
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