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Rettungsstation für Jugendliche:Garten der Harten

Die Hände größer als die Köpfe der Kinder: Henning Vierck an dem Ort, den er "das Paradies" nennt.

(Foto: Tobias Kruse)

In Berlin-Neukölln erstreckt sich eine 7000 Quadratmeter große Fläche, auf der ein alter Mann sich an einem Wunder versucht: Sein Garten soll eine Metapher der Seele sein, eine Rettungsstation für all die schwierigen Jugendlichen, die in der Gegend wohnen - und nebenbei ein besonderer Fleck Natur.

Von Johannes Böhme, SZ-Magazin

Angefangen hat alles mit Veilchen und einem tschechischen Revolutionär. Die Veilchen wurden ausgerissen, der Revolutionär ausgepfiffen, und Henning Vierck, der die Veilchen gekauft und den Revolutionär eingeladen hatte, dachte sich: Ich kann einpacken. Das wird nie etwas. Aus einer 350 Jahre alten Metapher einen Garten machen, mitten in Neukölln, mit Entwurzelten aus jedem Konflikt der Erde, mit Kurden, Türken, Libanesen, Libyern, Roma, Serben, Kosovaren, Ukrainern und Syrern - was für eine Schnapsidee.

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