Schriftstellerin Rachel Cusk:"Wir verlieren unseren Status als sexuelles Objekt"

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Schriftstellerin Rachel Cusk: Weibliches Schicksal, männliches Privileg: Mit diesen Themen setzt sich Rachel Cusk seit Jahren in ihren Romanen auseinander.

Weibliches Schicksal, männliches Privileg: Mit diesen Themen setzt sich Rachel Cusk seit Jahren in ihren Romanen auseinander.

(Foto: Siemon Scamell-Katz/Suhrkamp Verlag)

In England galt sie als eine der umstrittensten Autorinnen, nun ist die Schriftstellerin Rachel Cusk mit Mitte 50 nach Paris gezogen. Ein Gespräch über Mutterschaft, Weiblichkeit im Alter und den Kontaktabbruch zu ihren Eltern.

Interview von Julia Rothhaas

Wer Rachel Cusk in ihrer Mietwohnung nahe dem Jardin du Luxembourg besuchen möchte, muss der Schriftstellerin zunächst eine SMS schreiben. Die beiden Codes für die beiden Haustüren gibt sie dann durch. Von ihrem großen Wohnzimmer im 5. Stock aus hat man einen unglaublichen Rundblick über Paris: Ist das da hinten das Panthéon? "Kann sein. Mit diesen ganzen Kuppeln komme ich immer durcheinander", sagt die 54-Jährige. Während man ihren Mann, einen Künstler, nebenan in einer Videokonferenz fröhlich plaudern und lachen hört, macht sie es sich auf dem Sofa bequem, mit einer schwarzen E-Zigarette in der Hand, an der sie zwischen ihren Antworten kräftig zieht.

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