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Prinzessin Madeleine:Windige Typen jeglicher Couleur

Prinzessin Stéphanie von Monaco hat wie Madeleine Erfahrung mit dem Lösen einer Verlobung. 1990 trennte sich die Prinzessin von dem französischen Makler Jean-Yves Lefur. 1992 wurde unter stürmischer Anteilnahme der Boulevardblätter bekannt, dass sie von Daniel Ducruet, einem Leibwächter der fürstlichen Familie und früherem Eisverkäufer, Fischhändler und Polizisten ein Kind erwartete. Ihr Vater, Fürst Rainier III., erteilte dem Vater seines Enkels Palastverbot. Nach der Geburt des zweiten Kindes knickte der strenge Fürst, der seiner Tochter zuvor angeblich das monatliche "Taschengeld" von damals umgerechnet 8000 D-Mark gesperrt und ihre Wohnungen in Los Angeles und Paris aufgelöst haben soll, ein und stimmte der Hochzeit mit Ducruet zu. Am 1. Juli 1995 heirateten beide im Rathaus von Monte Carlo.

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Victoria - Eine ganz normale Prinzessin

Die Ehe hielt nicht lange: Paparazzi hatten Ducruet dabei ertappt, wie er sich mit einer belgischen Stripperin in einem Swimmingpool vergnügte. Kompromittierende Fotos bereicherten mehrere europäische Magazine, nachdem ein italienischer Privatsender die auf Videofilm gebannten Bilder ausgestrahlt hatte. Am 4. Oktober 1996 wurde das Paar wieder geschieden. Ihr drittes Kind bekam Stéphanie von Monaco 1998. Wer der Vater ihrer Tochter Camille Marie Kelly ist, gab die Prinzessin nicht bekannt. Danach lebte die Prinzessin ab dem Jahr 2000 einige Zeit mit dem Schweizer Zirkusdirektor Franco Knie zusammen in dessen Zirkuswagen im schweizerischen Rapperswil. Auch diese Beziehung scheiterte, 2002 zog sie mit ihren drei Kindern zurück nach Monaco. Ein Jahr später heiratete sie dann in Genf den zehn Jahre jüngeren portugiesischen Zirkus-Artisten Adans Lopez Peres.

Ihren Bruder Albert, inzwischen Fürst von Monaco, scheint dieses Drunter und Drüber abgeschreckt zu haben. Der alternde Junggeselle begründete seine Heiratsabstinenz mit dem Satz "Ich habe kein Recht, mich zu irren."

Sich als Königskind für den Richtigen zu entscheiden, ist wohl keine leichte Aufgabe, scheinen die Prinzen und Prinzessinnen Hochstapler und windige Typen aller Couleur doch förmlich anzuziehen. Was ja auch kein Wunder ist, lockt doch ein Leben in Glanz und Reichtum und mit jede Menge öffentlicher Aufmerksamkeit, wenn es gelingt, ein Königskind um den Finger zu wickeln.

Genau die dürfte Partnerwahl und Beziehungsführung der Königskinder sicherlich nicht einfacher machen: Horden von Paparazzi und Klatschreportern, die sich für jedes noch so kleine Detail einer adeligen Partnerschaft interessieren, lassen ein vorsichtiges Kennenlernen kaum zu.

Um die schwedische Prinzessin Madeleine muss man sich derzeit jedoch wohl trotz Trennung keine ernsthaften Sorgen machen - sie scheint nicht im Liebeskummer zu versinken. Das Aftonbladet wusste zu berichten, die 27-Jährige sei nach der offiziellen Entlobung zunächst mit einer Freundin shoppen gegangen, hätte sich dann einer Schönheitsbehandlung unterzogen und sei nun nach New York gereist.