MeinungCoronaFür die Schwächsten ist Isolation unzumutbar

Gastkommentar von Thomas Pollmächer

Lesezeit: 3 Min.

Als Gegengewicht zur physischen Distanz braucht es soziale Nähe: Mutter und Tochter, dazwischen Plexiglas, in einem Seniorenhaus in Schwerin.
Als Gegengewicht zur physischen Distanz braucht es soziale Nähe: Mutter und Tochter, dazwischen Plexiglas, in einem Seniorenhaus in Schwerin. dpa

Alte, Kranke, Sterbende - wir sollten auch in Corona-Zeiten jenen Menschen soziale Nähe gönnen, die sich selbst nicht helfen können.

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Auch Obdachlose sollen daheim bleiben", titelte Ende März eine oberbayerische Zeitung, als die Ausgangsbeschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bekannt gemacht wurden. Man kann diese journalistische Fehlleistung amüsiert zur Kenntnis nehmen, oder zum Anlass, über die sozialen und psychischen Folgen des Lockdown für ohnehin isolierte, einsame und kranke Menschen nachzudenken und darüber, wie viel ihnen zugemutet werden muss und zugemutet werden darf.

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