Kunstjahr 2022:Nur Mut

Kunstjahr 2022: Zeichen setzen: Der Künstler Julius Becker hat eine Friedenstaube mit einem Ölzweig in den ukrainischen Nationalfarben auf eine Hauswand in Frankfurt gemalt.

Zeichen setzen: Der Künstler Julius Becker hat eine Friedenstaube mit einem Ölzweig in den ukrainischen Nationalfarben auf eine Hauswand in Frankfurt gemalt.

(Foto: Hannelore Foerster/imago)

Die Kunst kann die Welt für uns nicht retten und auch keinen Krieg beenden. Aber helfen, in Zeiten wie diesen innezuhalten, durchzublicken und Hoffnung zu schöpfen, das könnte sie schon.

Essay von Kia Vahland

Es sind aufgewühlte Tage und Wochen. Wer jetzt Farbe bekennt, trägt Flaggen: blau-gelb für die Ukraine. Blau mit Sternen für Europa. Regenbogen für Vielfalt. Auf der anderen Seite: ein großes "Z" für die Unterstützung Putins. Wer Bilder sprechen lassen will, postet Memes, Fotos oder Kurzvideos, erstellt mal von Privatpersonen und Reportern, mal von Kriegsparteien oder Interessensgruppen.

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Unsere Autorin arbeitet viel, ist fast nie krank - und hat sich darauf lange etwas eingebildet. Heute findet sie es gefährlich, auf die eigene Belastbarkeit stolz zu sein. Warum wir endlich aufhören sollten, uns selbst auszubeuten.

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