Seit mehr als einem Monat bewegt das Schicksal eines gestrandeten Buckelwals in der Ostsee viele Deutsche. Es gab diverse Rettungsversuche, doch immer wieder blieb das Wildtier auf Sandbänken stecken. Experten empfehlen den Verzicht auf weitere Rettungsversuche, weil das Tier augenscheinlich schwer krank ist.
Was der „Palliativpatient in der Ostsee“ für eine breite Projektionsfläche bietet, erklärt im Podcast der Medienpsychologe Frank Schwab von der Universität Würzburg. Laut Schwab haben viele, die an dem Einzelschicksal Anteil nehmen, inzwischen sogar eine „parasoziale Beziehung“ zu dem Wildtier aufgebaut. Und Schwab erklärt, warum Tiere oft mehr Mitgefühl auslösen als menschliches Leid.
Zum Weiterlesen:
Buckelwale gehören zu den raren Erfolgsgeschichten des Artenschutzes. Hier lesen Sie einen Kommentar von Tanja Rest zum Wahnsinn um den Wal.
Eine Reportage unserer Korrespondentinnen in Norddeutschland zur Walrettungsaktion lesen Sie hier.
Hier finden Sie einen Bericht über die Aussichten diverser Rettungsversuche.
Und hier einen Text über den umstrittenen Wal-Retter und Influencer Robert Marc Lehmann.
Ein Porträt des Schweriner Umweltministers Till Backhaus steht hier.
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