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SZ-Podcast "Auf den Punkt":#actout: Eine Erlösung für die Schauspiel-Branche

185 Schauspieler*innen haben sich im SZ-Magazin geoutet. Ein Gespräch mit der Schauspielerin Eva Meckbach, die das Manifest #actout mit verfasst und unterzeichnet hat.

Von Lars Langenau

Sie sind lesbisch, schwul, bi, trans, queer, inter und non-binär. 185 Schauspieler*innen haben sich im SZ-Magazin geoutet. Sie fordern mehr Sichtbarkeit, Anerkennung und Diversität in Film, Fernsehen und Theater. Und sie haben das Manifest #actout formuliert.

Eine andere sexuelle Orientierung und Identität sei in der Außenperspektive noch immer nicht normal, sagt die Schauspielerin Eva Meckbach. Noch immer seien Menschen benachteiligt, die nicht heterosexuell orientiert seien. Schubladendenken sei auch in ihrer Branche noch stark vertreten. Doch die Resonanz auf den Aufruf sei sehr groß und durchweg positiv. Sie habe das Gefühl, dass die Zeit für wirkliche Gleichberechtigung reif ist. Der Aufruf komme zur rechten Zeit, als würde eine Erlösung durch die Branche gehen. Die Sehgewohnheiten hätten sich durch die Streamingdienste inzwischen massiv geändert, das lineare Fernsehen etwa müsse da nachziehen.

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Moderation, Redaktion: Lars Langenau

Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Antonia Franz

Produktion: Carolin Lenk

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