Pariser Modeschauen:Kleider eines Toten

Die Prêt-à-porter-Schauen in Paris gehen zu Ende. Das Highlight: die letzte Kollektion des kürzlich verstorbenen Designers Alexander McQueen.

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Prêt-à-Porter Paris; Foto: Getty Images

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Die Schauen in Paris gehen zu Ende. Das Highlight: die letzte Kollektion des kürzlich verstorbenen Designers Alexander McQueen. Lagerfeld zeigte seine Models vor Gletscherlandschaft, Wolfgang Joop spielte mit Mustern. Die Prêt-à-porter-Schauen in Bildern.

Bis zuletzt wusste kaum jemand, wo genau die unvollendete Kollektion von Alexander McQueen gezeigt werden sollte. Die letzte Präsentation des genialen Designers, der sich vier Wochen vor den Pariser Prêt-à-porter-Schauen in seiner Wohnung erhängt hatte, fand schließlich am vorletzten Abend, hinter verschlossenen Türen vor einem auserwählten Kreis, statt.

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Die Heimlichtuerei nützte nichts - rasch sickerten die ersten Bilder durch und verbreiteten sich im Internet. McQueen, der stets die Demokratisierung der Mode propagierte, hätte es gefallen. Ebenso gefielen seine Entwürfe. Die schweren, goldbestickten Brokatstoffe wurden in einem goldverzierten Saal aus dem 18. Jahrhundert inszeniert, im Hintergrund lief klassische Musik.

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Hahnenkämme aus goldenen Blättern, verfremdet zu sanft geschwungenen Irokesen, ergänzten sich mit königlich anmutenden Mänteln, auf denen Motive von Hieronymus Bosch zu sehen waren, zu edlen Legionärsgewändern.

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Reise durch die Jahrhunderte: McQueen ließ sich nicht nur vom Mittelalter inspirieren.

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Auch die weibliche Silhouette, wie sie im 19. Jahrhundert zur Geltung kam, fand einen Platz in seiner Kollektion - nur viel schöner, in Form eines goldgefiederten Mantels.

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Karl Lagerfeld ließ seine Models durch Wasser und zwischen Gletschern laufen - in Fell gehüllt und mit Täschchen aus Eiswürfeln. Das Eis hatte er direkt aus Schweden ankarren lassen. Die 15 Containerladungen wurden vor Ort zu einem Stück verschmolzen.

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Der Klimawandel kann so schön sein - wenn man Model ist und Kunstpelzröckchen und Moonboots trägt, die Karl Lagerfeld für Chanel entworfen hat.

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Der Modemacher, der in weißer Jeans und mit gepudertem Pferdeschwanz die Huldigungen entgegennahm, ist auch ein Altmeister der Inszenierung. Er ließ die Models zum "Eisbär"-Song von Grauzone laufen.

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Die Zuschauer dürften verstanden haben, wie es sich am Nordpol so anfühlt: Auch von den hintersten Plätzen der alten Weltausstellungshalle aus konnte man die Damen in der ersten Reihe zittern sehen - kaum zehn Grad kalt war es im Grand Palais. Die Models hatten es besser: Sie trugen Yeti-Hosen und mit Kunstpelz verbrämte Säume.

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Es war ein Klimawandel-Wintermärchen: Lagerfeld zeigte nicht nur dunklen Pelz, sondern auch weiße Wollkleider zu Moonboots mit Highheels - wie immer phantasievoll und witzig, und ziemlich versponnen.

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Ein weiterer Star der ausklingenden Pariser Modenschauen: Wolfgang Joop, der seine Wunderkind-Kollektion präsentierte. Der deutsche Designer spielte mit Stoffen und Mustern.

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Hier passte eigentlich nichts zusammen: Fellmütze und dicke Handschuhe zu fließenden leichten Sommerstoffen, Military-Jacke in Pink zu grünem Leopardenmuster. Es funktioniert trotzdem.

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Dame von Welt trifft auf alte Kultur: Die Gepardenfell-Pillbox korrespondiert ganz locker mit den Ethno-Elementen auf dem knallroten Kleid.

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Blieb sich vor allem selbst treu: Elie Saab. Der Libanese tat das, was er am besten kann - wunderbar feminine Traumroben in fließenden Stoffen schneidern.

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Dass er auch anders kann, beweist dieser Entwurf: Schwarze Spitzen, durchzogen von Leder, lassen Raum für gewagte Phantasien.

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Wie Saab den Knoten da reingebracht hat, bleibt sein Geheimnis. Fest steht: Nie war hochgeschlossen so sexy.

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Es muss nicht immer aufwändig sein. Die schulterfreie Robe besticht durch simple Eleganz.

Foto: AFP (sueddeutsche.de/vs/bre/bgr)

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