ÖsterreichDua ned so einheimisch

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Thomas Bernhard nörgelte und schimpfte gerne über Salzburg. Zu Recht. Doch die Stadt hat auch wirklich schöne Seiten. Ein Spaziergang im Festspielsommer - zu Instagram-Kulissen und unbekannten Ecken.

Von Kurt Kister

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Vielleicht ist es ja wirklich an der Zeit, mal nicht an Thomas Bernhard zu denken, wenn man in Salzburg ist. Schließlich ist Salzburg so schön, und Bernhard ist nun seit 33 Jahren tot, sein autobiografisches Buch "Der Keller" ist 1976 erschienen. Lange her. Andererseits hat der Auch-Salzburger Bernhard seine Auch-Heimatstadt Salzburg in kaum einem anderen Buch so zärtlich, gleichsam mit Liebe vernichtet wie im "Keller", in dem er erzählt, wie und warum die Salzburger von der anderen Seite des Flusses die Leute aus der Scherzhauserfeldsiedlung verachten. In der Siedlung hat Bernhard eine Lehre bei einem Lebensmittel- und Kolonialwarenhändler absolviert, dem Herrn Podlaha.

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