Extremschwimmerin Nathalie Pohl„Ich hatte die schönsten und die schlimmsten Momente im Meer“

Lesezeit: 9 Min.

Nathalie Pohl vor ihrer Umrundung von Ibiza.
Nathalie Pohl vor ihrer Umrundung von Ibiza. Daniel Toni Jais

Sieben Meeresengen hat Nathalie Pohl im Wasser schon durchquert. Eiseskälte, giftige Quallen, fiese Strömungen und selbst eine Kohlenmonoxidvergiftung halten sie nicht ab. Was aber treibt sie an?

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Als erste Deutsche hat Nathalie Pohl, 31, die „Ocean’s Seven“ geschafft, die als die größte Herausforderung für Extremschwimmer gilt. Vom Ärmelkanal bis zur Cookstraße zwischen Neuseelands Nord- und Südinsel musste sie dafür sieben Meerengen durchqueren. Ohne Neoprenanzug schwamm sie über Stunden oft in eisiger Kälte und tiefster Dunkelheit, kämpfte gegen starke Strömungen und eine aufsteigende Übelkeit. Das Treffen findet in Frankfurt in den Räumen der Deutschen Vermögensberatung statt, die ihr Großvater Reinfried Pohl gegründet hat. Ihre Familie gehört bis heute zu den vermögendsten in Deutschland. Nathalie Pohl, in Jeans, Turnschuhen und leicht gebräunt, strahlt eine sympathische Unerschütterlichkeit aus.

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