Erschöpfte GesellschaftAlle sind so müde

Lesezeit: 8 Min.

(Foto: Alexandr Dubynin/Getty Images)

Immer liefern, nie schwächeln: In dieser krisengeschüttelten Zeit kämpfen viele gegen ein Gefühl der Erschöpfung. Von der Notwendigkeit, auch mal nicht funktionieren zu müssen.

Essay von Mareen Linnartz

Niemand will müde sein und ist es doch, jeden Tag. Morgens nach dem Aufwachen, abends, wenn der Tag sich dem Ende neigt, in den Stunden dazwischen. Müdigkeit ist der Zustand, den jeder kennt, die schwäbische Hausfrau, der Kanzler, Geflüchtete, AfD-Wähler, Neugeborene, Greise, die Kassiererin im Supermarkt und der vor ihr telefonierende Kunde.

Zur SZ-Startseite

Bestiarium – Von Tieren und Menschen
:„Es gibt Tiere, die schauen einem in die Seele“

Alle lieben Faultiere, sogar der Kanzler. Dabei verweigern sie sich der Leistungsgesellschaft: Hängen ab, schlafen viel. Eine Faultierfütterung im Frankfurter Zoo mit der Literaturwissenschaftlerin Heidi Liedke, die der westlichen Faszination für diese Regenwaldbewohner seit Jahren nachgeht.

SZ PlusVon Mareen Linnartz

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: