
Richtung Tal: Hirten in Oberstaufen, Bayern, führen eine Rinderherde bergab. In den kommenden Wochen findet an vielen Orten im Alpenraum der Almabtrieb statt. Unten werden die Tiere auf dem Scheidplatz gesammelt und an ihre Besitzer zurückgegeben. Diese Prozedur nennt man im Allgäu Viehscheid.

Richtung festem Untergrund: Ein Motorradfahrer und sein Sozius bahnen sich in Devighat, Nepal, ihren schlammigen Weg. Noch immer kämpft die Region mit den Folgen der katastrophalen Sturzflut, die vom Himalaja kommend in vielen Tälern Verwüstungen hinterlassen hat.

Richtung Nachthimmel: Schaulustige bestaunen in New York City, USA, die spektakuläre Lichtinstallation „Tribute in Light“, die aus Anlass des 25. Jahrestages von 9/11 an die zerstörten Zwillingstürme des World Trade Center erinnert.

Richtung Hoffnung? Eine Drohnenaufnahme zeigt die belebten Straßen der im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo gelegenen Stadt Butembo. Die staatlichen Behörden und die Weltgesundheitsorganisation kämpfen in der Region seit Monaten gegen den Ausbruch einer Ebola-Welle.

Richtung Partnerschaft: Kanadas Premier Mark Carney empfängt den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij im idyllischen, meist für Urlaube genutzten Ort Banff in der Provinz Alberta. Auf der Agenda des Besuchs stehen gemeinsame Prioritäten zwischen Kanada und der Ukraine, darunter eine vertiefte Zusammenarbeit in den Bereichen Verteidigung, Wirtschaft und Energie.

Richtung Feier: Ein Arbeiter erneuert in Hyderabad, Indien, die Farbe auf einer Statue des Gottes Ganesha, der im Hinduismus als Beseitiger von Hindernissen und Gott des Neuanfangs sowie als Überbringer von Glück und Weisheit verehrt wird. In den kommenden Tagen ehren Gläubige Ganesha beim Ganesh-Chaturthi-Fest.

Richtung Rauch: Einheimische der spanischen Exklave Ceuta und Migranten beobachten das Ergebnis von mehreren Feuern in provisorischen Unterkünften, in denen die Flüchtlinge nach der kürzlichen Massenflucht leben.