
In Reih und Glied: Neue Rekruten der israelischen Armee marschieren zehn Stunden lang 40 Kilometer weit durch Masada. Die archäologische Stätte am Rand der Judäischen Wüste liegt hoch über dem Toten Meer, einst ließ sich Herodes dort eine Palastfestung erbauen.

Im Kreis: Eine Gruppe Frauen versammelt sich im Gyeongbokgung-Palast in Südkorea. Der „Palast der strahlenden Glückseligkeit“ ist der erste von fünf Herrscherpalästen, die in Seoul während der 500-jährigen Joseon-Dynastie errichtet wurden. Die Besucherinnen tragen traditionelle koreanische Tracht, die Hanbok genannt wird.

In den Fluten: Das Schweizer Dorf Blatten versinkt im Wasser des aufgestauten Flusses Lonza. Nach einem gewaltigen Gletschersturz im Lötschental bilden die Geröllmassen eine Barriere für den kleinen Fluss, wodurch sich ein bedrohlicher Stausee bildet. Die Behörden bereiten dort weitere Gemeinden auf eine Räumung vor.

Durch die Luft: Ein Drachen fliegt über den Ostseestrand in Warnemünde. Viele Strandkörbe stehen leer, denn das Wetter ist am Freitag zwar ideal fürs Drachenfliegen, aber zu windig und wechselhaft für ein Sonnenbad.

Im Schlamm: Spärlich bekleidete Männer wuchten sich gegenseitig in den Dreck. Sie trainieren in einer Sporthalle in Kolhapur im indischen Bundesstaat Maharashtra. Die als „Kushti“ bezeichnete Kampfsportart soll im 5. Jahrhundert entstanden sein und gilt als eine Art Subkultur. Die Sportler halten sich an strenge Regeln: Rauchen, Sex und Alkohol sind verboten.

Im Krieg: Zum Abschluss ihrer Ausbildung am Militärlyzeum in Kiew wartet auf die ukrainischen Streitkräfte noch ein finaler Tanz. Es ist ihr letzter Tag an der Hochschule, bevor sie vermutlich in den Kampf ziehen werden.