
Protest: Mit einem Wasserwerfer versucht die Polizei in Jerusalem, Demonstranten zu zerstreuen. Der Protest richtet sich gegen ein neues Gesetz, das vorsieht, bei terroristisch motiviertem Mord mit dem Ziel der Vernichtung Israels gegen Palästinenser die Todesstrafe zu verhängen. Zudem legte ein Generalstreik große Teile des öffentlichen Lebens im Westjordanland und in Ost-Jerusalem lahm.

Solidarität: Mehrere Paare roter Schuhe stehen auf einer Treppe in der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Sie gelten als Symbol der Solidarität mit Opfern häuslicher Gewalt. Die Organisatoren der Veranstaltung gaben an, dass in dem osteuropäischen Land jede Woche eine Frau an den Folgen häuslicher Gewalt durch ihren Partner stirbt.

Mobilität: Ein Mann befährt mit seinem Motorrad bei starkem Regen eine Straße in der afghanischen Hauptstadt Kabul, zwei Passagiere auf dem Rücksitz. Die Straßen in Afghanistan sind nach Jahren des Krieges teils erheblich beschädigt; „ein Großteil des Straßennetzes ist zerstört“, heißt es beim Auswärtigen Amt.

Appell: Matrosen stehen an der Reling der USS George H. W. Bush, eines Flugzeugträgers der United States Navy. Das Schiff, zuletzt stationiert am Marinestützpunkt in Norfolk, Virginia, lief am Dienstag zusammen mit einer Reihe von Begleitschiffen in Richtung Naher Osten aus. Es ist der mittlerweile dritte Flugzeugträger, den die US-Marine in der Region einsetzt.

Unterricht: An der Gitarre sitzt Rula Daloul. In einem Zeltlager in Gaza-Stadt unterrichtet die 32-Jährige vertriebene palästinensische Kinder in Musik und Gesang. Trotz einer am 10. Oktober 2025 in Kraft getretenen Waffenruhe dauert die Gewalt in Gaza an. Israel und die radikalislamische Hamas werfen sich regelmäßig gegenseitig Verstöße gegen den Friedensplan vor.

Übung: „Miyako Odori“ bedeutet übersetzt so viel wie Tänze der Hauptstadt. Jedes Jahr im Frühjahr präsentieren Geishas im Rahmen dieser Veranstaltungen traditionelle japanische Tänze und Lieder mit Motiven aus der klassischen japanischen Kultur. Diese Geisha probt gerade einen der Tänze in Kyoto.

Übertragung: Ausgestattet mit Kameras und Mikrofonen senden diese Journalisten live aus dem Hafen von Matanzas auf Kuba. Im Hintergrund ist der unter russischer Flagge fahrende Öltanker Anatoly Kolodkin zu sehen. Das Schiff hat es zuletzt zu einiger Berühmtheit gebracht: Trotz einer bestehenden Blockade hatten die USA den Tanker den unter einer extremen Energiekrise leidenden Inselstaat anlaufen lassen.

Verpackung: Ein Händler reiht in der indonesischen Hafenstadt Surabaya mehrere Dutzend Plastiksäcke mit Zierfischen auf. Die Länder Südostasiens gelten als wichtiger Lieferant von Fischen, die – nachdem sie um die halbe Welt geschickt wurden – als Wohnzimmerdeko in Aquarien vorwiegend in Europa und in den USA enden. Viele Tiere überleben den Transport nicht.

Vorbereitungen: Erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert sollen wieder Menschen um den Mond herum fliegen. Die Schaulustigen am Kennedy Space Center in Cape Canaveral in Florida haben ihre Kameras aufgebaut – und sind bereit für den Start der Nasa-Mission „Artemis 2“, der für die Nacht zum Donnerstag geplant ist.