
So sehen Sieger aus: Mit Rauchtöpfen feiern Paraguayerinnen und Paraguayer den Sieg ihrer Nationalmannschaft gegen Deutschland in ihrer Hauptstadt Asunción. Im Achtelfinale am 4. Juli wird das Team auf den Gewinner der Partie Frankreich gegen Schweden treffen.

Sichtbares Elend: Vor den Holzpaletten im Hintergrund bückt sich ein palästinensischer Mann über den Schutt. Er steht inmitten einer Trümmerlandschaft, die mal ein Zeltlager im südlichen Gazastreifen gewesen ist. Das israelische Militär hat die Unterkünfte zerstört.

Unsichtbare Macht: Gerade geweihte Priester spenden anderen Priestern den Segen. Der Primizsegen gilt als besonders kraftvoll, weshalb selbst erfahrene Priester ihn demütig empfangen. Doch jenseits dieser friedvollen Szene in Ecône in der Westschweiz droht ein Konflikt mit dem Vatikan: Zu sehen ist die traditionalistische Piusbruderschaft, die am 1. Juli ihre eigenen Bischöfe weihen will – ohne päpstliches Mandat. Der Vatikan warnt die Bruderschaft ausdrücklich davor.

Sichtlich vergnügt: Aus Eimern und Gummistiefeln überschütten sich Spanier und Touristen gegenseitig mit Rotwein. Sie feiern die Batalla del Vino – die Weinschlacht. Das Volksfest findet jedes Jahr im spanischen Haro in der Weinbauregion La Rioja statt. Die Entstehungsgeschichte des Festes ist historisch nicht geklärt, die Weinverschwendung hingegen ist glasklar.

Gut zu sehen: Der Erdbeermond lugt zwischen einer Lichtdekoration in Doha, der Hauptstadt von Katar, durch. Der Begriff „Erdbeermond“ für den Vollmond im Juni stammt ursprünglich von indigenen Völkern Nordamerikas und markiert die Zeit der Erdbeerernte.

Schau mir in die Augen: Diese Szene zwischen einem Mann und seinem Hund wirkt beinahe romantisch. Die beiden kühlen sich im ukrainischen Kiew im Wasser des Dnepr ab – inmitten des Krieges.