
Trübe Aussicht: Wasser haben viele Menschen in Indonesien derzeit mehr als genug nach den zuletzt verheerenden Regenfällen – nur leider kein sauberes. Und so muss diese Frau in der Provinz Aceh auf Sumatra ihr Kind mit schlammigem Wasser waschen. Bei den Unwettern kamen allein in Indonesien Hunderte Menschen um.

Tiefe Einsicht: Dieser Händler an der New Yorker Börse hat die Kurse fest im Blick – und was er zuletzt gesehen hat, dürfte ihn erfreut haben. Nachdem die US-Notenbank am Mittwoch den Leitzins erneut gesenkt hat, legten die wichtigsten Indizes an der Wall Street um 0,5 bis 1,2 Prozent zu, nachdem sie zuvor zwischen minus 0,4 und plus 0,4 Prozent geschwankt hatten.

Richtige Sicht: Ordnung muss sein, das wissen die Menschen. Oder zumindest viele. Und Enten? Angesichts dieses Fotos muss man wohl sagen, sie wissen es auch. Oder zumindest diese Pekinger Ente, die da so vorbildlich die Straße überquert.

Verkehrte Sicht: Guo Pu will die Breakdance-Welt auf den Kopf stellen und nun Gold bei der WM in Japan holen. Die 17-Jährige, Künstlername Royal, die da gerade in ihrer ostchinesischen Heimat trainiert, hat im Juni bereits die Asien-Meisterschaften gewonnen –bei den Junioren und den Erwachsenen. Läuft also gerade richtig für sie.

Ohne Sicht: Manchmal mag man lieber gar nicht hinschauen. Weil es vielleicht schwer auszuhalten ist, wie die US-Regierung gerade gegen Menschen ohne Papiere vorgeht. Oder auch mal, weil es einem nur so schlecht geht wie diesem zwei Jahre alten Kind auf dem Arm seiner Mutter Yaoska, 32. Die beiden leben bei Miami in einem Motel und hoffen auf Asyl in den USA, der Ehemann und Vater wurde allerdings schon nach Nicaragua abgeschoben.

Klare Aussicht: Es geht strammen Schrittes auf Weihnachten zu, was in verschiedenen Regionen der Welt verschieden Ausdruck findet. In Carlsbad, Kalifornien, stehen traditionell die aufblasbaren Nikoläuse entlang des Highland Drive Spalier, was der Straße den Spitznamen „HoHo Highland“ eingebracht hat.