
Gegen das Vergessen: Diese handbeschriebenen Holzschilder stammen von Teilnehmern des jährlichen „Marschs der Lebenden“ zum ehemaligen Vernichtungslager Auschwitz II-Birkenau im polnischen Brzezinka. Sie sollen an die Millionen von Juden erinnern, die während des Zweiten Weltkriegs von den Nazis ermordet wurden.

Ballkunst: Die jungen sudanesischen Fußballer trainieren in Salaboona, einem Stadtteil östlich von Port Sudan. Ein wenig Ablenkung in dem Land, das unter einem Bürgerkrieg und einer humanitären Krise leidet.

Ausgemustert: Die Luftaufnahme zeigt Unmengen an verschrotteten Wagen, aufgestapelt wie Matchbox-Autos am Stadtrand von Hangzhou, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Zhejiang.

In Deckung: Die Jugendlichen im Zentrum von Port-au-Prince, Haiti, unterbrechen ihr Ballspiel, als sie Schüsse hören. Fußball ist der beliebteste Freizeitsport in dem Land, das 2026 erst zum zweiten Mal überhaupt bei einer Fußball-WM mitspielt. Erstmals hatte sich Haiti 1974 für die WM in Deutschland qualifiziert.

Im Gänsemarsch: Das gefiederte Paar watschelt samt seinen Küken am Ufer des Mains in Frankfurt entlang. Gänseküken schlüpfen im Frühjahr, meist von Mitte bis Ende April, nach einer Brutzeit von rund 30 Tagen.

Sich ein Bildnis machen: Ein Kunsthandwerker arbeitet an Götzenbildern im indischen Kolkata. Die Herstellung von hinduistischen Götterfiguren ist ein traditionelles Handwerk in Indien. Die Arbeit ist stark religiös geprägt und unterliegt strengen Vorschriften.