Mode und GesellschaftDas Ende der Dresscodes

Lesezeit: 7 Min.

(Foto: Lujbco, Vladimir Floyd, triocean/istock/Getty Images/Montage: SZ)

Tech-Boss oder Gang-Mitglied, Fashion-Victim oder Obdachloser? Von Äußerlichkeiten wie Kleidung, Frisur oder Tattoos kann man längst nicht mehr auf den sozialen Status schließen. Das macht die Welt unübersichtlicher, hat aber auch seine guten Seiten.

Von Silke Wichert

Manche Filme sind Klassiker und trotzdem ein wenig aus der Zeit gefallen. Die Szene, an der sich dann wirklich zeigt, dass „Pretty Woman“ mittlerweile auch schon 35 Jahre auf der Uhr hat, ist allerdings nicht die mit dem Lotus Esprit SE oder dem ziegelsteingroßen Mobiltelefon. Auch nicht die Anfangssequenz mit dickem Smog über Los Angeles. Sondern die mit den beiden Verkäuferinnen in einer Edelboutique in Beverly Hills. Julia Roberts wird dort mit den Worten „Sie sind offensichtlich im falschen Laden“ abgesnobt und herauskomplimentiert, was im Jahr 2025 wirklich total überholt erscheint – zumindest in einer echten Edelboutique, mit gut geschultem Personal. Dem wird heutzutage nämlich als Erstes eingebläut, dass man vom Äußeren schon lange nicht mehr auf das Portemonnaie einer Person schließen kann.

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