Um zwei Uhr morgens zeigt Maxi Pongratz erste Anzeichen von Müdigkeit. Er gähnt, aber wenn es nach ihm ginge, müsste dieser Tag noch nicht vorbei sein. Vor Kurzem ist er vom Laufen nach Hause gekommen, an diesem Tag war er um Mitternacht aufgebrochen, fast zehn Kilometer bei Temperaturen von deutlich unter null Grad. Weil er in seiner Wohnung in München kein Bier mehr hat, schaut er nun, ob er als höflicher Gastgeber ein weiteres Getränk anbieten kann, da ist es bereits drei Uhr - seine liebste Phase des Tages beginnt: "Ich finde diese Zwischenzeiten spannend", sagt Pongratz.
Mitternachtsjoggen mit Maxi Pongratz"Ich bin gerne allein beim Laufen"
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Der Sänger und Akkordeonspieler Maxi Pongratz geht gerne laufen. Und zwar am liebsten, wenn es in der Stadt still und finster ist. Eine späte Runde entlang der Isar - bei Temperaturen unter null.
