Marija Aljochina von „Pussy Riot“„Der Westen ist kein friedliches Paradies. Sorry, wenn ich das so sagen muss“

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Bunte Sturmhaube als Markenzeichen: Marija Aljochina von Pussy Riot.
Bunte Sturmhaube als Markenzeichen: Marija Aljochina von Pussy Riot.
Vaclav Vasku/imago images/EST&OST

Die russische Aktivistin Marija Aljochina floh auf spektakuläre Weise aus ihrer Heimat. Ein Gespräch über Wladimir Putin, Sahra Wagenknecht und die Naivität der Deutschen.

Interview von Mareen Linnartz und Frank Nienhuysen

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Die Staatsfeindin huscht in den Vorraum eines Hotels in München, in der linken Hand eine Powerbank, in der rechten eine Vape-Zigarette, und sagt umstandslos mit dunkler Stimme: „Let’s start right now.“ Zart wirkt Marija Aljochina, zerbrechlich, müde und wach zugleich. Schwarzer Tüllrock, schwarzes Top, um den Hals hängt eine Kette mit einem Anhänger in Kalaschnikow-Form.

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Die Influencerin Viktoria Bonja erzählt dem Machthaber in einem Video, was alles falsch läuft im Land. Also fast alles, den Krieg gegen die Ukraine spart sie lieber aus. Gleichwohl: Das Echo ist enorm.

SZ PlusVon Frank Nienhuysen

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