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Margaret Atwood im Interview:"Was ist das überhaupt, ein Happy End?"

Margaret Atwood Portrait Session

Wer wird wohl am Donnerstag die Korken knallen lassen? Die Buchhändler im Landkreis kennen viele potenzielle Kandidaten für den diesjährigen Literaturnobelpreis: die Kanadierin Margaret Atwood zum Beispiel.

(Foto: Arthur Mola/picture alliance/dpa)

Bestseller-Autorin Margaret Atwood hat die Fortsetzung zu ihrem Roman "Der Report der Magd" veröffentlicht. Ein Gespräch über ihre Kindheit in der Wildnis, Erfolg und wie totalitäre Systeme zerstört werden können.

Interview von Julia Rothhaas

Kaum hat die Schriftstellerin auf dem Sofa in der Lobby des Hotels Hessischer Hof in Frankfurt Platz genommen, fixiert sie ihr Gegenüber mit ihren stahlblauen Augen - ohne einmal zu blinzeln. Bis plötzlich ein Mann auftaucht, der erst gehen will, wenn er ein Autogramm bekommen hat. Die 80-Jährige nimmt es gelassen. Heutzutage könne man es sich nicht mehr leisten, Menschen abzuwimmeln, sagt die kanadische Autorin. Sonst gelte man auf Twitter gleich als böse Margaret.

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