Hobby Magnetangeln:"Aha, das ist was Größeres!"

Hobby Magnetangeln: John und Scott, die nur ihre Vornamen nennen, weil Magnetangeln im rechtlichen Graubereich liegt, beim Fischen mit Stirnkamera.

John und Scott, die nur ihre Vornamen nennen, weil Magnetangeln im rechtlichen Graubereich liegt, beim Fischen mit Stirnkamera.

(Foto: MaScottchenCo)

E-Roller, Schreckschusspistolen, Weltkriegsbomben: Unterwegs mit Magnetanglern in Berlin, die nicht nur Schrott, sondern manchmal auch Diebesgut und Explosives aus dem Wasser fischen.

Von Titus Arnu

Die Panke fließt träge in ihrem eingemauerten Bett. Am Ufer liegen Bierflaschen, Plastiktüten und verbeulte Einkaufswagen herum. Der drittgrößte Berliner Fluss führt wenig Wasser, man sieht auf den Grund und könnte problemlos auf die andere Seite waten. Vom betonierten Ufer aus sind in der graugrünen Brühe einige verrostete Gegenstände zu erkennen, aber kaum Pflanzen, schon gar keine Fische. Trotzdem stehen da zwei Angler an der Panke, und sie haben alle Hände voll zu tun. Wie es aussieht, ist ihnen gerade ein großer Fang gelungen.

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