Lena Gorelik über Mutterschaft„Wir arbeiten uns alle an unseren Müttern ab“

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„Erst in der Rückschau kapiere ich, wie verdammt gut es meine Eltern gemacht haben“: Lena Gorelik
„Erst in der Rückschau kapiere ich, wie verdammt gut es meine Eltern gemacht haben“: Lena Gorelik Thomas Dashuber

Lena Gorelik hat einen Roman über Mütter geschrieben – auch solche, die nie ein Kind geboren haben. Wie sie sich selbst als Mutter wahrnimmt, welche Erwartungen sie an ihre Söhne hat und was Vaterliebe ausmacht.

Interview von Carolin Fries

Lena Gorelik, 45, hat für acht Uhr morgens zum Gespräch in ihre Münchner Wohnung geladen. Die Wände in der knallgrün gestrichenen Küche hängen voller Kinderbilder. Die Autorin, die in ihren Büchern und Essays über Herkunft und Identität schreibt und darüber, wie es sich als Jüdin in Deutschland lebt, hat Croissants und Franzbrötchen eingekauft.

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