Lawinen-ÜbungNie ohne meine Schaufel

Die Zeit läuft, wenn jemand verschüttet wird. Deshalb muss die Verschüttetensuche gut eingeübt sein - und das macht sogar Spaß.

Überleben in der Lawine: Dafür gehört zur Ausrüstung eines Tourengehers auf jeden Fall das Piepsgerät, Sonde und Lawinenschaufel. Beobachtet man, wie jemand von einer Lawine verschüttet wird, muss man versuchen, das Opfer so lang als möglich im Auge zu behalten. Nach dem Stillstand der Lawine beginnt die Grobsuche: Hierfür rennt man in einigen Metern Abstand in Schleifen über das Lawinenfeld, bis man ein Signal empfängt.

Diesem folgt man so lange, bis das Gerät unter zwei Meter Abstand anzeigt. Jetzt beginnt die Feinsuche: Hierzu wird die Sonde in der Richtung auf den Schnee gelegt, in der das Signal vorher zeigte und entlang der Sonde mit dem Piepsgerät über den Boden gefahren - so lange, bis man den kleinsten Abstandwert im Display stehen hat. Dann folgt...

17. Februar 2009, 17:142009-02-17 17:14:00 ©