50 Jahre KSZE in HelsinkiDiplomatie ist alles, was wir haben

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Anfangs herrschte wenig Begeisterung im Weißen Haus: Henry Kissinger, US-Präsident Gerald R. Ford und Mitglieder ihrer Delegation (von links)  in der Finlandia-Halle, Helsinki, bei der Gründung der KSZE 1975.
Anfangs herrschte wenig Begeisterung im Weißen Haus: Henry Kissinger, US-Präsident Gerald R. Ford und Mitglieder ihrer Delegation (von links)  in der Finlandia-Halle, Helsinki, bei der Gründung der KSZE 1975. IMAGO/IMAGO/UIG

Mitten im Kalten Krieg brachte die Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa verfeindete Staaten aus Ost und West zusammen. Was 1975 funktionierte, ist spätestens seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine undenkbar.

Von Matthias Kolb

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Der US-Präsident kam zu Fuß zum Gipfeltreffen. Gerald Ford betrat mit seiner Delegation, der auch Außenminister Henry Kissinger angehörte, am 30. Juli 1975 die Finlandia-Halle in Helsinki, wo 35 Staats- und Regierungschefs das Abschlussdokument der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) unterschreiben sollten. Der Spaziergang war keine Geste der Bescheidenheit: Die aus Washington eingeflogene Präsidentenlimousine war zu breit für die Auffahrt zum Tagungsort.

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Die Doku „Der Helsinki-Effekt“ über die KSZE-Konferenz von 1975 ist ein rührendes Hohelied auf die Kunst der Diplomatie. Und: saukomisch.

SZ PlusVon Alex Rühle

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