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Klaus Töpfer im Interview:"Wir leben mit einer Wohlstandslüge"

Klaus Töpfer

Der ehemalige Umweltminister Klaus Töpfer fand Greta Thunbergs Rede beim UN-Klimagipfel überzogen.

(Foto: Peter Rigaud/Der Spiegel)

Der ehemalige Umweltminister Klaus Töpfer erklärt, warum schlechtes Gewissen kein gutes Motiv für Klimaschutz ist und warum er die Rede von Thunberg beim UN-Gipfel überzogen fand.

Als Ort für das Interview schlägt Klaus Töpfer eine Hotellobby am Berliner Hauptbahnhof vor. Klaus Töpfer war mal wieder für einige Termine in der Hauptstadt - gleich geht's zurück in die Heimat, nach Höxter. "In 90 Minuten fährt mein Zug", sagt er, "so lange haben wir Zeit". Er hat zwei Tüten dabei, natürlich recycelbar: "Kirschen für die Fahrt."

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