Kinderwunsch:"Da schwingt immer mit: Ich bin selbst schuld"

Anna Wilken

"Drückt uns die Daumen": Ein Selfie in der Kinderwunschklinik, kurz vor der Eizellenpunktion.

(Foto: Anna Wilken)

Immer wieder hoffen, immer wieder enttäuscht werden: Seit drei Jahren versuchen Anna Wilken und ihr Mann Eltern zu werden. Ihre Erfahrungen mit künstlicher Befruchtung teilen sie auf Instagram - mit 420 000 Menschen.

Von Julia Rothhaas

Ananas essen, positiv denken, Granatapfelsaft trinken, mal loslassen, Kurkuma nehmen: An Ratschlägen, wie es endlich mit dem Wunschkind klappt, mangelt es Anna Wilken nicht. Dabei hat sie die meisten Tipps ohnehin schon durch. Ob chinesische Medizin, Maca-Pulver, Frauenmantel- und Himbeerblätter -Tee: "Ich ziehe an jedem Strohhalm, aber das Wort Kurkuma kann ich wirklich nicht mehr hören", sagt sie in einem Café in Heidelberg über ihren Ingwer-Minze-Tee gebeugt, an den Füßen trägt sie Schlappen mit großem Chanel-Logo. Von ihrer mädchenhaften Stimme darf man sich nicht täuschen lassen, die große Frau mit den markanten Wangenknochen und rehbraunen Augen, die auf der Straße alle Blicke auf sich zieht, ist taffer, als man auf den ersten Blick meinen mag. Die vergangenen drei Jahre sind nicht spurlos an ihr vorübergegangen.

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