Süddeutsche Zeitung

Kindertipp:Geheimsprache lernen

Jeder kann irgendwas besonders gut. An dieser Stelle erzählen Leserinnen und Leser der SZ Kinderseiten, was es bei ihnen ist. Pauli, 15, weiß zum Beispiel genau, wie man Geheimsprachen lernt, ohne sich dabei die Zunge zu verknoten.

Protokoll: Patrica Pantel

Erbsensprache

Perfekt für Einsteiger ist die Erbsensprache. Da wird einfach nach jedem einzelnen Buchstaben das Wort Erbse eingefügt. Aus 'Krass' wird also "kerbse rerbse arbse serbse serbse". Man kann natürlich statt Erbse auch ein anderes Wort nehmen. Es muss aber mit einem Vokal anfangen, also mit a, e, i, o oder u. Sonst wird es unaussprechlich.

Löffelsprache

Etwas mehr Übung erfordert die sogenannte 'Löffelsprache'. Ich hab keine Ahnung, wieso sie so heißt, aber man teilt dafür das Wort in Silben und hängt an jeden Vokal ein -Lew und den vorherigen Vokal. Aus "hallo" wird dann Ha- lewa Lo -lewo.

Räubersprache

Die Räubersprache kommt von Kalle Blomquist, dem Meisterdetektiv aus den Büchern von Astrid Lindgren. Jeder Konsonant wird dabei verdoppelt und ein 'o' dazwischen gepackt. 'Mega' heißt dann also M-om e g-og- a.

Üben ist alles

Jede Geheimsprache ist ein echter Zungenbrecher. Man muss sich höllisch konzentrieren und viel üben, damit man einen Satz flüssig raus bringt. Aber wenn man es kann, macht es richtig fett Spaß. Meine erste Geheimsprache habe ich von meiner Mutter gelernt. Vielleicht könnt ihr sie entschlüsseln? Ich bin Pauli heißt darin: Ich hich- Lefich Bin hin Lefin Pau- hau Lefau Li hi ne fi!

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Quelle:
SZ vom 31.10.2020
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